Mit No Splendor startet im Juli 2020 eine Konzertreihe, die nicht nur eine alternative Form musikalischer Unterhaltung bietet, sondern auch den offenen Austausch im musikalischen und kreativen Bereich fördern soll. Ganz schlicht – der Name ist Programm- in intimer Atmosphäre, kommunikativ und explizit publikumszugewandt. Das Konzept ist simpel. Zwei LiedermacherInnen treffen sich in Erstbegegnung um ihre Songs gegenseitig zu interpretieren, als Duoversionen umzuarrangieren und auch um gemeinsam neue Lieder zu schreiben. Die Initiatorin des Projektes, Anne Munka, ist hierbei als Musikerin gleichzeitig immer eine Hälfte des Duos.
Während des Konzertes tauschen sich die MusikerInnen über Arbeits- und Schreibprozesse aus und auch das Publikum kann Fragen stellen, Kommentare abgeben und Wünsche äußern – Wovon handelt der Text? Was hat dich zu diesem Lied inspiriert? Verändert sich der Song, wenn er von jemand anderem gesungen wird? Wie lange braucht es von der Idee zum Lied? Die Reihe ist ein städteübergreifendes Projekt, welches ungefähr vierteljährlich in Dresden, Görlitz und Leipzig stattfinden wird.





Erster Gast der Reihe ist die Saxophonistin, Klarinettistin, Sängerin und Songwriterin Wencke Wollny von „Karl die Große“. Ihre Lieder und Texte sind weit entfernt von Einheitsbrei und Befindlichkeit. Wollny legt Wert auf gesellschaftliche Relevanz und ein breites Spektrum von Themen. In ihren Texten wagt sie poetische, persönliche Perspektiven genauso, wie den sozialen Blick über den Tellerrand. Seit 2018 steht sie außerdem als Bassklarinettistin mit Sarah Lesch auf der Bühne. In den letzten Jahren hat sich Wollny auf das Thema Songwriting, insbesondere Songtexte spezialisiert und wurde
schon mehrmals für Workshops bei Festivals und in Schulen eingeladen.

No Splendor

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